IDBS Blog | 25. November 2014

X markiert den Punkt: Optimierung der Zellkulturentwicklung

Daten. Sie sind allgegenwärtig und werden von Wissenschaftlern in Zellkulturlabors für Forschung und Entwicklung (F&E) jeden Tag mehr und mehr erzeugt. Diese Daten sind ein äußerst wertvolles Gut, solange man auf sie zugreifen und sie für die Analyse effizient miteinander verknüpfen kann. Daten, die nicht durchsuchbar sind oder nicht in einem angemessenen Kontext stehen, verlangsamen letztendlich die Entdeckung. Es ist, als hätte man eine Schatzkarte, die man nicht lesen kann: ein großes Potenzial, aber kein großer Nutzen. Wie können wir also den Wert von Daten freisetzen und echte Durchbrüche in der Forschung und Entwicklung erzielen?

So wie die Welt um uns herum die technologische Revolution annimmt, gilt dies auch für die Forschung und Entwicklung. Sogenannte "Papierlabore" reichen einfach nicht mehr aus, da die Daten immer mehr zunehmen und die Forscher immer mehr Kulturen durchführen. Hochentwickelte Analysewerkzeuge sind erforderlich, um diese Daten sinnvoll zusammenzuführen und den Wissenschaftlern die Flexibilität zu geben, Ergebnisse elektronisch zu vergleichen und zu verknüpfen.

Moderne elektronische Laborjournale (ELNs) gewährleisten, dass alle Daten über den gesamten Lebenszyklus des Experiments von der Entwicklung der Zelllinie bis hin zur Herstellung vollständig rückverfolgbar sind. Dies ist nicht nur effizient, sondern für die Wissenschaftler auch aus Sicht der Sicherheit und des geistigen Eigentums beruhigend. Der Datenkontext oder die Genealogie ermöglicht es den Forschern, Laufbedingungen zu bewerten, die sich auf die Produktqualitätsattribute auswirken könnten, ohne sich in Tabellenkalkulationen, Papier und die manuelle Eingabe von Bioreaktordaten zu vertiefen. Der einfache Zugang zu Daten und Analysen ist eine enorme Zeitersparnis und bedeutet letztlich, dass mehr Zeit für Forschung und Entwicklung zur Verfügung steht, da Lonza Biologics gefunden hat.

Informatiksysteme fördern auch aktiv die Zusammenarbeit und machen es sehr einfach, ein Experiment innerhalb von Gruppen auf der vorgelagerten, nachgelagerten und analytischen Ebene gemeinsam zu nutzen. Über den gesamten Lebenszyklus hinweg werden in den verschiedenen Phasen sowohl strukturierte als auch unstrukturierte Daten benötigt - strukturierte Daten, um Ergebnisse auszuwerten und Entscheidungen zu treffen, aber auch Flexibilität, um Änderungen am Prozess vorzunehmen. Hochentwickelte ELNs können diese Lücke schließen, indem sie den Nutzern Zugang zu den wichtigsten Daten geben und die Möglichkeit bieten, Trends und Vergleiche zwischen Zelllinien zu verfolgen.

Brauchbare Daten, die auf eine bestimmte Anwendung zugeschnitten werden können, sind entscheidend für die Optimierung der Biologika-Entwicklung. In Verbindung mit dem richtigen Informatiksystem ist dies Ihr Wegweiser zu dem "X", das den Punkt markiert. Hier werden Sie eine Fülle von Möglichkeiten für die Zellkulturentwicklung und darüber hinaus entdecken.

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